13.8.1900

Der Hennersdorfer Gemeinderat beschließt einen Fond zur Gründung eines Kindergartens, der aufgrund des Anwachsens der Ziegelindustrie in dieser Gegend und des damit verbundenen Zuzugs junger Familien notwendig wurde. Katharina Schratt spendete 20.000 Gulden, sodass

1904

der Bau des Kindergartens beginnen konnte.

1905

wurde das Kinderheim von Bgm Franz TOYFL feierlich eröffnet und in "Kaiser Franz Josef I. Jubiläums-Kinderheim" benannt.

1907

wurde sogar eine Kinderkrippe geschaffen, damit Kinder jeder Altersstufe untergebracht werden konnten.

bis 1938

wurde es von den Schwestern des "Ordens des göttlichen Heilands" geführt. Danach wurde das Kinderheim in einen weltlichen Kindergarten umgewandelt und die drei beschäftigten Schwestern entlassen. Der Kindergarten wurde samt Möbilar in den Räumen der damaligen Schule (heute Rothneusiedlerstraße 1) übersiedelt.

1944

wurde Hennersdorf Opfer eines Bombenangriffes. Dabei fiel auch eine Bombe auf das damalige Schul- und Kindergartengebäude. Die Kindergartenleiterin Berta Lehr und drei Kindergartenkinder (Horst Freitag, Helmut Stahl, Hedwig Zehentner) wurden dabei getötet. Durch die Zerstörung des alten Schul- und Kindergartengebäudes übersiedelte die Schule in das alte Gebäude des Kinderheimes. Der Kindergarten wurde aufgelöst. Aufgrund der geringen Schülerzahlen wurde die Schule mit Ende des Schuljahres 1963/64 aufgelöst. Seither ist das Gemeindeamt im ehemaligen Kinderheim untergebracht. Sowohl die Kindergarten- als auch Schulkinder mussten nach Vösendorf.

22.2.1991

Der Hennersdorfer Gemeinderat beschloss einstimmig die Errichtung eines zweigruppigen Kindergartens in Hennersdorf.

1993

Die Inbetriebnahme erfolgte im Herbst 1993.

2013

Im Herbst 2013 wurde der Kindergartenzubau einer dritten Gruppe und eines großen Bewegungsraumes abgeschlossen.

2016

Derzeit besuchen 44 Kinder den Kindergarten.