FRIEDHOF

Erst um die Mitte des 19. Jahrhunderts entschloss man sich, den rund um die Kirche angelegten Friedhof aufzulassen und einen eigenen außerhalb des Ortes anzulegen.Die Einweihung des Friedhofes erfolgte am 25. September 1842. Die erste Bestattung fand laut Eintrag ins Totenprotokollbuch einen Monat später am 6. Oktober statt. Die 18jährige Anna Probst, wohnhaft im Haus Bachgasse 8 starb, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten, an Darmtyphus. 1874 musste der Friedhof aufgrund der ansteigenden Bevölkerungszahl vergrößert werden. Nach diversen Renovierungs- und Umbauarbeiten erfolgte am 1. November 1959 die Einweihung einer neuen Aufbahrungshalle. Bis zum Jahre 2002 war die Restaurierung der neuen Friedhofsmauer abgeschlossen. 2007 entstand im Zuge des Neubaus der Halle entlang der Eingangsmauer ein kleiner Urnenhain. Bemerkenswert in diesem schlichten einfachen Friedhof sind alte, teilweise noch Ende des 19. Jahrhunderts angelegte prachtvolle Gruftanlagen und das Kriegerdenkmal.